Zur Geschichte des Betriebs:

Aus einem ursprünglichen Bestand von 5 Hektar landwirtschaftlichen Flächen und 5 Hektar Wald wurden nach 1983 verschiedene kleine Parzellen gekauft. Der Aufwuchs bestand zumeist aus verarmtem Niederwald und wird zu Nadelbaumbeständen umgewandelt.

So wird eine "Vornutzung" möglich, das heißt vor der Endnutzung des Holzes der verbliebenen Bäume nach ca. 80 Jahren werden Weihnachtsbäume und Schmuckgrün als Waldprodukte entnommen.

Die Grundstücke befinden sich in den Gemarkungen Remagen, Lohrsdorf, Bad Bodendorf und Lantershofen.

Zur Geschichte des Forsthauses:

Das Forsthaus Erlenbusch wird 1913 von Franz und Maria Auguste Keil geb. Güldenpfennig erbaut. Franz Keil ist 44 Jahre lang Förster von Remagen. 1938 verkaufen sie das Haus an ihre Nichte Sophia-Maria Braun, die verheiratet ist mit Franz-Joseph Louen aus Belleveaux.

Historisches Bild vom Forsthaus Erlenbusch bei Remagen aus dem Jahre 1938.

Aus ihrem damaligen Wohnort Lammersdorf zieht die große Familie nach Remagen. Der Vater ist hier noch einige Jahre Förster, bis sein Sohn Franz-Joseph II nach dem Krieg die Stelle übernimmt.

Das Forsthaus wurde immer wieder erweitert. Auch heute wohnen dort noch drei Generationen unter einem Dach.